Early Warning Systems for Transport Lines
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines Erdbeben-Frühwarnsystems (EWS) für Verkehrsinfrastrukturen. Dabei liegt der Fokus auf den allen Verkehrssystemen gemeinsamen Problemstellungen, die sich im Fall eines Erdbebens ergeben, und für die im Rahmen einer Technologiestudie Lösungen erarbeitet werden.
Für viele Verkehrswege existieren Verkehrsleitzentralen, die in den Verkehrsfluss mehr oder weniger direkt eingreifen können. Mit ihrer Hilfe soll entschieden werden, ob und wo in einer betroffenen Region im Fall eines Erdbebens das Befahren gefährdeter Bereiche zu unterbinden ist, beziehungsweise die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren ist.
Die Entwicklung und Erprobung der Lösungsvorschläge soll zunächst im schienenbezogenen Verkehr erfolgen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sind später bei der Erarbeitung von Informationsstrukturen für andere Verkehrträger nützlich.
Die entscheidenden Entwicklungsbereiche sind:
Durch die Echtzeitseismologie können die Herdparameter und die Ankunftszeiten der Starkbebenphasen bestimmt und Erschütterungskarten erstellt werden, die eine Vorwarnung im Minutenbereich ermöglichen.
Zur Risikominderung bei den verschiedenen Verkehrsarten sind u.a. mit Hilfe eines verkehrsspezifischen Gefährdungs- und Schadenskatalogs geeignete Notfallbetriebspläne in den Verkehrsleitzentralen zu erstellen. Diese umfassen dann zum Beispiel das Abbremsen oder gegebenenfalls das Anhalten eines Zuges vor dem Risikobereich, ermöglichen aber auch eine schnelle Schadensbilanz.
Die service-orientierte Architektur eines Informations- und Kommunikationssystems soll zudem den Informationsaustausch und den Entscheidungsprozess unterstützen, so dass ein Ereignismanagement effizient und schnell durchgeführt werden kann.
Partner des Projektes:
Förderung des Projektes:
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines Erdbeben-Frühwarnsystems (EWS) für Verkehrsinfrastrukturen. Dabei liegt der Fokus auf den allen Verkehrssystemen gemeinsamen Problemstellungen, die sich im Fall eines Erdbebens ergeben, und für die im Rahmen einer Technologiestudie Lösungen erarbeitet werden.
Für viele Verkehrswege existieren Verkehrsleitzentralen, die in den Verkehrsfluss mehr oder weniger direkt eingreifen können. Mit ihrer Hilfe soll entschieden werden, ob und wo in einer betroffenen Region im Fall eines Erdbebens das Befahren gefährdeter Bereiche zu unterbinden ist, beziehungsweise die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren ist.
Die Entwicklung und Erprobung der Lösungsvorschläge soll zunächst im schienenbezogenen Verkehr erfolgen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sind später bei der Erarbeitung von Informationsstrukturen für andere Verkehrträger nützlich.
Die entscheidenden Entwicklungsbereiche sind:
- eine Echtzeitseismologie,
- die Risikoeinschätzung und -minderung und
- ein Informations- und Kommunikationssystem.
Durch die Echtzeitseismologie können die Herdparameter und die Ankunftszeiten der Starkbebenphasen bestimmt und Erschütterungskarten erstellt werden, die eine Vorwarnung im Minutenbereich ermöglichen.
Zur Risikominderung bei den verschiedenen Verkehrsarten sind u.a. mit Hilfe eines verkehrsspezifischen Gefährdungs- und Schadenskatalogs geeignete Notfallbetriebspläne in den Verkehrsleitzentralen zu erstellen. Diese umfassen dann zum Beispiel das Abbremsen oder gegebenenfalls das Anhalten eines Zuges vor dem Risikobereich, ermöglichen aber auch eine schnelle Schadensbilanz.
Die service-orientierte Architektur eines Informations- und Kommunikationssystems soll zudem den Informationsaustausch und den Entscheidungsprozess unterstützen, so dass ein Ereignismanagement effizient und schnell durchgeführt werden kann.
Partner des Projektes:
- Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen der Universität Karlsruhe, Abteilung Eisenbahnwesen (Koordination)
- Geophysikalisches Institut der Universität Karlsruhe
- Fraunhofer IOSB
Förderung des Projektes:


